Welcome on the German website of the foundation "Estrellas en la Calle".

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Acompañando cambios con compromiso



Die Fundacion "Estrellas en la calle" ist eine private, gemeinnützige Institution mit Sitz in Cochabamba, Bolivien.

Institutionelle Philosophie: Christlich existenzieller Humanismus

Sowohl im Arbeiten mit den Menschen, die auf der Straße leben, als auch in der Prävention, arbeiten wir mit Personen, die sich in verschiedenen Konfliktsituationen befinden. Wir glauben an ihre eigenen Möglichkeiten, Kapazitäten und an ihren Verstand, dass sie ihr eigenes Leben finden und verändern können. Schließlich können sie das Arbeiten mit den Menschen und die präventiven Maßnahmen eine fundamentale Motivation fuer positive Änderungen sein. Neben einer personalen-motivierenden Arbeit fördern wir Veränderungen im Verhalten der durch uns betreuten Menschen und der Verantwortung ueber ihr Leben. Wir sehen die Personen als Protagonisten ihres Prozesses und respektieren die Entscheidungen, die sie jeden Tag für sich selbst treffen.

Arbeitsstandpunkt: Integral und Präventiv

Integral, weil jede Person ein biologisch-psycholgisch-soziales-spirtuelles und ökologisches Sein in sich trägt (José Alvarez Blanco) und ein tatsächliches und zugleich bedeutendes Lebewesen ist ( Es ist ein fühlendes Lebewesen. K. Jaspers). Der integrale Standpunkt sucht die weitest gehenste Auffassung des Menschseins und des Universums und strebt eine globale Wandlung des Körpers, des Denkens und der Seele an.

Präventiv, weil wir sowohl mit Gruppen arbeiten, die in prekären Situationen leben (universelle und selektive Prävention) als auch mit Menschen, die auf der Straße leben und zahlreiche Probleme aufzeigen (Selektive Prävention, um die sich daraus ergebenen Nachteile zu reduzieren)

Verwaltung und Leitung:














Víctor Hugo Arellano (Pädagoge), Direktor
Vibeke Tingvoll Øen (Erzieherin), Vizepräsidentin
Nicole Weiss (Religionspädagogin), Koordination















Dr. Raúl Arellano (Anwalt). Rechtsbeistand















Ana Orellana (Rechnungswesen)

Warum der Name "Estrellas en la calle"?
"Estrellas en la calle" heißt übersetzt "Sterne in der Straße". Damit wollen wir ausdrücken, dass jeder der Menschen, mit denen wir arbeiten, und die oft am Rande der Gesellschaft stehen, eine unverlierbare Würde besitzt und so mit seinen ihm innewohnenden Talenten, Fähigkeiten, Hoffnungen und Träumen unendlich wertvoll ist.

Freiwilligendienst
In der Fundacion arbeiten neben den Hauptamtlichen bolivianische sowie internationale Freiwillige, die sich, unentgeldlich, mit ihren je eigenen Fähigkeiten in die Arbeit der Fundacion einbringen.

Voraussetzungen sind:



Basiskenntnisse im Spanischen (wenn notwendig, ist vor dem Arbeitsbeginn ein 1- monatiger Intensivsprachkurs in Cochabamba verpflichtend)

Dauer des Aufenthalts: 6 Monate und mehr

Wer weniger Zeit hat, ist als "Besucher" herzlich willkommen!

Die Fundacion kann für den Aufenthalt eine Unterkunft zur Verfügung stellen.

Vibeke Tingvoll Øen (Verantwortlicher int. Freiwillige)

Bei Anfragen oder Interesse an einem Freiwilligenaufenthalt bitte ein Email an Vibeke Tingvoll Øen unter:
estrellasenlacallevoluntarios@hotmail.com



Was ist die Fundacion "Estrellas en la calle"?
"Estrellas en la calle" ist eine gemeinnützige, private Institution, die in Cochabamba, Bolivien, mit auf der Strasse lebenden Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie mit Familien in den sog. Risikostadtvierteln Cochabambas arbeitet. "Estrellas en la calle" ist seit Mai 2006 als gemeinnützige Hilfsorganisation anerkannt. Die Fundacion arbeitet in 3 Programmen, von denen 2 in Ausführung und 1 in Erarbeitung ist: In Ausführung: 1) Programm "Straßensozialarbeit" (gegründet September 2005) mit den Projekten "Coyera" (Motivationsarbeit auf der Straße)- "Wiñana"/ "Soziale Wiedereingliederung" (Arbeit mit jungen Familien und Einzelpersonen, die die Straße hinter sich gelassen haben) und "Phönix" (Kindergarten für auf der Straße lebende Kinder) 2) Präventionsprogramm mit dem Projekt Inti Kanchay (Arbeit mit Jugendlichen und deren Familien aus sozial schwierigen Verhältnissen) gegründet im Juli 2006- In Erarbeitung: Programm "Kleinunternehmen"

Finanzierung



Hier können Sie sich über unser aktuelles Spendenprojekt
informieren und mithelfen: Estrellas en la Calle auf Betterplace.org



Die Fundacion finanziert sich zur Zeit allein durch Spenden von Einzelpersonen oder Organisationen wie Pfarreien oder Schulen.

Wir bitten um Ihre Unterstützung!

Spenden sind steuerlich abzugsfähig. Bei Beträgen bis 100 Euro genügt der Überweisungsbeleg zur Vorlage beim Finanzamt, bei höheren Beträgen stellen wir gerne eine Spendenquittung aus, sofern in dem Feld "Verwendungszweck" der Überweisung die vollständige Anschrift des Absenders angegeben ist.

Es entstehen keine Verwaltungskosten!

Jeder Cent fließt direkt in das Projekt.


Das Spendenkonto:

Liga Bank Muenchen
Kontoinhaber: Sterne auf den Straßen Boliviens e.V.
Betreff: Estrellas Spende
Kto: 234 81 95
BLZ: 750 903 00


Vielen Dank!!







Zukunftsvision
Zukunftsvision

Durch unsere Arbeit wollen wir die Lebensqualität in Armut lebender Familien verbessern, die in den Randbezirken Cochabambas wohnen. Diesen Familien möchten wir die Möglichkeit eines Lebens in Würde aufzeigen.

Ziel
Hauptziel

Verbesserung der Lebensqualität von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien, die auf der Straße oder in anderen "Risikosituationen" leben. Durch verschiedene Programme und Projekte soll auf die Bedürfnisse dieser Menschen Antwort gegeben werden und die Anzahl der Menschen, die Not leiden müssen, verringert werden.

Feinziele



Erarbeitung von Projekten zur Rehabilitation von drogenabhängigen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Anbieten von Lebensalternativen und Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentfaltung für in Armut und schwierigen sozialen Verhältnissen lebende Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien.

Gründung von Kleinunternehmen, um Arbeitsplätze zu schaffen für die in den verschiedenen Projekten der Fundacion teilnehmenden Menschen und Schaffen von Absatzmärkten für die erarbeiteten Produkte.

Vorbeugende Maßnahmen gegen den Zerfall der Familien.

Schaffen von Projekten zur kulturellen Identität.



Zielgruppe
Die Fundacion "Estrellas en la calle" bietet durch verschiedene Projekte professionelle Unterstützung an für Menschen, die sozial und wirtschaftlich benachteiligt sind: auf der Straße lebende und arbeitende Kindern, Jugendliche und junge Erwachsene und Familien, die in den von Armut gekennzeichneten Randbezirken Cochabambas in schwierigen Situationen leben (Arbeitslosigkeit, Probleme in der Familie, Zerfall der Familie).



Programm: Aufmerksamkeit und Motivation auf der Strasse
Das Problem:

Das Problem liegt im Prozess der Destrukturierung und Depersonalisierung, in dem sich die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die auf der Strasse in Cochabamba leben, befinden. Das Leben, mit oder ohne Drogen, wird finanziert durch Kriminalitaet, Bettelei und/oder Prostitution. Gleichzeitig ist das Leben dieser Personen von Gewalt und Misshandlungen gekennzeichnet.

Loesungsansatz: Foerderung des Prozesses der Reestrukturierung und Repersonalisierung in den Kindern und Jugendlichen, die auf der Strasse lebe. Realisiert wird die Arbeit durch die drei Projekte des Programmes  Strassensozialarbeit . Erreicht werden sollen fundamentale Veraenderungen im Lebensstil, Bestaerkung ihrer eigenen Möglichkeiten und Fertigkeiten sowie das Suchen einer anderen Zukunft.

Projekte, die das Programm beinhaltet:



Das Projekt  Coyera ist der erste Schritt und arbeitet mit Gruppen, die auf der Strasse leben. Die Arbeit beruht auf der Durchfuehrung der verschiedensten motivierenden Strategien, Unterstuetzung und Begleitung. Realisiert wird es durch Aktivitaeten in verschiedenen Bereichen (Gesundheit, Psychologie, soziale Arbeit, Spiritualitaet, Kunst, Schul- und Arbeitsmotivation)


Das Projekt  Wiñana (soziale Eingliederung und Wiedereingliederung) stellt den zweiten Schritt da und arbeitet mit der Bevoelkerung, die die Strasse hinter sich gelassen und einen Veraenderungsprozess in ihrem Lebensstil begonnen hat. Hier unterscheiden sich zwei Gruppen: Die eine umfasst die Personen, die gerade die Strasse verlassen haben, die andere arbeitet mit den Menschen, die sich bereits seit einigen Monaten in der Veraenderung der persönlichen Lebenssituation befinden und in einem Losloesungsprozess stehen.


Das Projekt  Phoenix (Kindergarten) arbeitet mit Maedchen und Jungen im Alter von null bis zehn Jahren, die mit ihren Eltern auf der Strasse leben. Wichtig ist die Einbindung der Muetter und Vaeter in das Projekt.



Projekt Coyera
Das Team Coyera-Wiñana:



















Warum der Name? Auf der Strasse lebende Kinder und Jugendliche haben dem Projekt seinen Namen gegeben. "Coyera" heißt in ihrer Sprache "Freund". Wir, das Team, sehen uns als Freunde und Begleiter dieser Kinder und Jugendlichen. Wir wollen für sie da sein als Freunde, die ihnen zuhören, denen sie vertrauen können und die sie in dem Prozess der Veränderung ihres Lebensstils begleiten. Wir möchten diesen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit geben, ihre Persönlichkeit zu entdecken, ihre ihnen innewohnenden Fähigkeiten zu entdecken und ihr Leben zu gestalten und verantwortungsvoll in die eigenen Hände zu nehmen.

Hintergrund 1952 fand in Bolivien, ausgelöst durch eine Revolution des Volkes, eine Landreform statt. Vor 1952 konnten die Kinder von Bauernfamilien nicht studieren, das Land, das die Bauern bewirtschafteten, gehörte dem Staat, Frauen war es verboten zu wählen und gerade der ärmeren Bevölkerung fehlte es an medizinischer Versorgung. Dank der Landreform kam das Land in die Hände der Bauern zurück, d. h. wurde unter ihnen aufgeteilt. Schulen wurden vermehrt errichtet und die medizinische Versorgung wurde kostenlos. Doch schon bald wendeten sich die Dinge wieder zum Schlechten: die Bauern besaßen nun zwar ihr eigenes Land, hatten aber nicht das nötige Handwerkszeug, um es zu bestellen. So mussten viele ihr gerade erst gewonnenes Land wieder verkaufen - meist an große Firmen. Viele verließen ihre Heimat aber auch wegen Dürreperioden oder weil sie für ihre Erzeugnisse (Produkte) nicht genügend Geld zum Überleben bekamen.

So wanderten viele Bauern, aber auch Minenarbeiter, die unter unmenschlichen Bedingungen zu einem geringen Lohn arbeiten mussten, in die großen Städte wie La Paz, Santa Cruz und Cochabamba aus, weil sie sich dort ein besseres Leben erwarteten. Aber auch in den Städten fanden sie keine Arbeit, weil viele die gleiche Idee hatten. Und so stieg die Arbeitslosenzahl in den Städten von Tag zu Tag an. Die in die Städte eingewanderten Familien verfielen in eine Krise und viele Väter fingen an, im Alkohol ihre Probleme zu ertränken. So nahm die Gewalt in den Familien zu. Die Kinder mussten zum Überleben der Familie beitragen und, statt in die Schule zu gehen, arbeiten, als Schuhputzer, Autowäscher, Süßigkeitenverkäufer, etc.. Oft brachten sie aber zu wenig Geld nach Hause und wurden deswegen von ihren Eltern geschlagen. Viele entschlossen sich so, nicht mehr nach Hause zu gehen, sondern auf der Straße zu bleiben und dort zu leben. Um den Hunger zu ersticken, fangen sie an, "Klefa" (=Klebstoff) zu schnüffeln.

Auf der Straße gewöhnen sich die Kinder und Jugendlichen sehr schnell an ein Leben ohne Regeln: sie genießen es, dass kein Erwachsener ihnen sagt, was sie zu tun haben, nicht in die Schule gehen zu müssen, frei von Hausaufgaben zu sein. Auch unterliegen sie, anders als zu Hause, auf der Straße keinen Pflichten. Es kümmert sie nicht, was sie anhaben oder ob sie gewaschen sind. Außerdem verlieren sie jegliches Schamgefühl und fangen an zu betteln.

Sie leben im Jetzt und man könnte meinen, sie lebten ein Leben voller Freiheit. Aber dem ist mitnichten so, denn in jeder Gruppe existieren Normen. Und die Kinder und Jugendlichen, die auf der Straße leben, müssen sich einer Gruppe anschließen, um zu überleben. In diesen Gruppen zählt das Recht des Stärkeren. Dieser beherrscht und steuert die Gruppe nach Gutdünken und zu seinem Vorteil. Wer neu in die Gruppe kommt, muss sich erst beweisen und wird oft ausgenutzt. Auf der anderen Seite herrschen hier aber großer, gegenseitiger Respekt und die Pflicht, dem anderen zu helfen, wenn er Hilfe braucht. Kleine Kinder und Mädchen werden besonders beschützt. Das Essen wird untereinander aufgeteilt. In diesen Gruppen herrschen auch hohe Werte wie Freundschaft, Treue, Kollegialität und Solidarität.

Diese Kinder müssen oft stehlen, um zu überleben. Wenn sie dann erwischt werden, werden sie häufig, gerade auch von der Polizei, geschlagen oder misshandelt. Viele Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben, werden Opfer von Gewaltverbrechen oder Kämpfen zwischen zwei Gruppen. In den Krankenhäusern sind sie nicht gerne gesehen, weil sie eben auf der Straße leben und dementsprechend schmutzig sind. Viele sterben so auf eine menschenunwürdige Art und Weise. Diese Kinder und Jugendlichen ertragen sehr oft viel Gewalt, Misshandlung und Hass.

Ein grosses weiteres Problem ist, dass sich viele Kinder und Jugendlichen mit dem HIV- Virus infiziert haben.

Projektbeschreibung

Das Projekt arbeitet in Motivation, Orientierung und Begleitung mit auf der Straße lebenden Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ziel ist, dass diese Menschen ihren derzeitigen Lebensstil überdenken, versteckte Talente zur Entfaltung bringen, neue Fähigkeiten erlernen und so über einen Wandel in ihrer derzeitigen Lebenssituation nachdenken. An erster Stelle steht jedoch die Begleitung im persönlichen Gespräch. Das Team respektiert die Entscheidung jedes Einzelnen und hilft bei der Suche nach Alternativen. Gearbeitet wird in versch. Arbeitsfeldern wie dem medizinischen, dem psychologischen,dem spirituellen, dem erzieherischen und dem künstlerischen.In den Aktivitäten, die wir mit den Kindern und Jugendlichen durchführen, sollen sie sich frei und respektiert in ihrer Wahl und in ihrem persönlichen Wachstum fühlen. Sie sollen in diesem Wachstum von verschiedenen Seiten zum Umdenken angeregt werden.

Zielgruppe

Grundlegend ist zu unterscheiden zwischen "Straßenkindern" und "arbeitenden Kindern".

Straßenkinder leben auf der Straße, sind in Kriminalitäten verwickelt, konsumieren Drogen, haben die Beziehung zu ihrer Familie verloren, weil sie dort oft misshandelt worden sind. Viele wurden auch von ihrer Familie verlassen.

Auf der anderen Seite stehen die auf der Straße arbeitenden Kinder. Sie befinden sich im Kontakt zu ihren Familien, sind aber immer wieder versucht, diese zu verlassen, weil sie viel Zeit auf der Straße verbringen und immer wieder Kontakt zu Straßenkindern haben. Sie sind stets der Gefahr ausgesetzt, der Drogensucht zu verfallen.

"Coyera" arbeitet ausschließlich mit Straßenkindern; derzeit mit 150 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die verteilt ueber die Stadt Cochabamba leben.



Projekt "Wiñana" (Soziale Wiedereingliederung)
Das Team Coyera-Wiñana:



















Hintergrund

Derzeit (Oktober 2007) sind aus dem Projekt "Coyera" 36 Menschen (Paare, Einzelpersonen und Kinder) hervorgegangen, die die Straße und ihren "alten" Lebensstil hinter sich gelassen haben und nun in einer eigenen kleinen Wohnung oder einem Heim leben oder zu ihrer Familie zurückgekehrt sind.

Diese Menschen sind motiviert, ihre Entscheidung "durchzuziehen" und ein "normales", würdevolleres Leben zu leben. In diesem schweren Prozeß, der immer wieder mit Rückfällen verbunden ist, ist die professionelle Begleitung und Orientierung wichtig. So entstand im Januar 2007 dieses Projekt in Zusammenarbeit mit der Psychatrie. "Soziale Wiedereingliederung" führt die Arbeit von "Coyera" weiter.

Projektbeschreibung

Ziel des Projektes ist es, den Prozeß des Lebenswandels der Menschen, die die Straße hinter sich gelassen haben, zu begleiten, ihre Entscheidung und ihre innere Motivation zu bestärken und sie wieder in die Gesellschaft einzugliedern und das eigene Lebensprojekt neu aufzunehmen.

Zielgruppe



Menschen, die nicht mehr auf der Straße leben, das Inhalieren und den Konsum von Drogen zum größten Teil hinter sich gelassen haben und motiviert sind, ihre aktuelle Lebenssituation zu verändern und Jugendliche und junge Erwachsene, die im Gefängnis sitzen und vorher auf der Straße gelebt haben.





Kindergarten  Phönix
Das Team:



















Warum der Name?

Der Name soll an den Vogel Phönix erinnern, der aus der Asche aufsteigt- Symbol für das Überschreiten von Beschränkungen, Problemen und Schwierigkeiten und die Kraft des Neuanfangs. Die Kinder der auf der Straße lebenden Paare sollen in "Phönix" die Möglichkeit auf eine bessere, würdevolle Zukunft erhalten.

Hintergrund

In der Arbeit mit den auf der Straße lebenden Paare, die oft 2 bis 5 Kinder haben, hat sich die Notwendigkeit ergeben, für diese Kinder einen eigenen Raum zu eröffnen, während ihre Eltern an die von "Coyera" angebotenen Aktivitäten teilnehmen.

So wurde im August2006 der Kindergarten "Phoenix" mit 12 Kindern von 0- 10 Jahren ins Leben gerufen. Der Kindergarten funktioniert in einem Raum der "Casa Azul".

Projektbeschreibung

"Phönix" bietet ein integrales Angebot an: hier haben die Kinder die Möglichkeit zu Spielen und dürfen "Kind sein". Der Schwerpunkt liegt auf der Früherziehung und Prävention, ohne ihre tägliche Lebenssituation aus den Augen zu lassen. Die Eltern werden, in Koordination mit "Coyera", in die Arbeit eingebunden. In dem Fall, dass die Eltern ihre Verantwortung für ihr Kind nicht übernehmen, wird der Kontakt zu Heimen oder dem Kinderschutzbund gesucht.

Zielgruppe

Babies und Kinder, die mit ihren Familien auf der Strasse leben (deshalb findet eine Koordination mit dem Projekt  Coyera statt)

Programm Prävention
Das Team:















Das Programm arbeitet in Präventionsarbeit mit Menschen, die sich in schwierigen Situationen befinden: arbeitende Kinder und Jugendliche und Familien die in Armut in den sog. Risikostadtvierteln Cochabambas leben.

Ziel ist, gegen Probleme wie Alkoholismus, Gewalt, Arbeitslosigkeit und den daraus resultierenden Zerfall der Familien anzugehen und so zu verhindern, dass aus den Kindern und Jugendlichen Straßenkinder werden.

Inti Kanchay ist das erste Projekt dieser Art.



Projekt "Inti Kanchay"
Warum der Name?

Inti K'anchay ist Quechua und heißt übersetzt "Sonne, die aufgeht". Das Projekt entstand auf eine Initiative von arbeitenden Jugendlichen in Cochabamba, Bolivien. Sie sehen ihr Leben wie eine Sonne, die gerade aufzugehen und zu scheinen beginnt und jeden Tag größer wird. Sie glauben daran, dass jeder von ihnen wichtig ist und dass sie in ihrem Leben etwas geben können und wie die Sonne Licht und Energie für andere sein können.

Hintergrund

Das Projekt entstand im Juni 2006 auf die Anfrage dieser Jugendlichen nach einem Zentrum hin, in dem sie lernen, ihren eigenen Standort zu bestimmen und sich informieren können, in der Persönlichkeit wachsen und in dem sie ihre Träume, Hoffnungen und Ängste mit Menschen teilen können, die ihnen zuhören und sie eben nicht zurückweisen. Ein Ort, an dem sie wachsen und ihr Leben planen können. Darüber hinaus werden die einzelnen Familien besucht und betreut.

Viele der Jugendlichen, mit denen Inti K'anchay arbeitet, sind Kinder von Bauern, die vor vielen Jahren nach Cochabamba gezogen sind. Diese Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind schon von klein auf daran gewöhnt, zu arbeiten.

In ganz Bolivien gibt es aktuell ca. 800. 000 arbeitende Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 19 Jahren. Diese Kinder und Jugendlichen haben zumeist keine Sicherheiten (festen Arbeitsplatz/ niemanden, der ihre Rechte vertritt, ...) und werden oft ausgebeutet. Auch gibt es kein Gesetz, das sie verteidigt.

Projektbeschreibung

Inti K´anchay hat einen praeventiven Arbeitsschwerpunkt und bietet integrale Aufmerksamkeit fuer arbeitende Kinder und Jugendlichen, die sich in prekaeren Situationen befinden und in dem Risiko, Misshandlungen, sexuelle Ausbeutung und Ausbeutung der Arbeitskraft erleiden zu muessen. Ausserdem sind sie gefaehrdet in dem Kreislauf von Schulschwaenzerei, Alkohol, Drogen, Obdachlosigkeit und anderen despersonalisierenden und desstrukturisierenden Situationen zu gelangen.

Das Ziel der Arbeit ist diesen Situationen vorzubeugen und die Kraft der Kinder und Jugendlichen zu staerken.

Ziele:

Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen darin zu unterstützen, ihre Talente und Fähigkeiten durch diverse Aktivitäten zu entdecken und zu stärken.

Begleitung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf der Suche nach einem geeigneten Beruf und ihrer Aufgabe im Leben.

Diesen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie deren Familien Möglichkeiten aufzueigen, sich fortzubilden und einen Beruf zu erlernen.

(s. PROJEKT KLEINUNTERNEHMEN)

Anbieten von sog. Elternkursen in Risikostadtvierteln.

Den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie ihre freie Zeit/ Freizeit sinnvoll nutzen können.

Eröffnung von sog. Stadtteilbüros in Risikostadtvierteln.



Programm Kleinunternehmen
ÜBER DAS PROGRAMM

Programm, dass produktive Projekte entwickelt und ausfuehrt, um Arbeitsplaetze zu schaffen. Der Arbeitsmangel ist ein Risikofaktor fuer unsere Zielgruppe. Die Projekte beinhalten eine Ausbildungs und dann eine Produktionsphase.



einunternehmen
ELL GIBT ES DIE FOLGENDEN PROJEKTE:

Projekt Weberei:
Produktion von Haengematten, Tischlaeufern, Federmaeppchen, Geldbeuteln und Umhaengetaschen in verschiedenen Modellen, Groessen und Farben fuer den nationalen und internationalen Markt. Aktuell bietet das Projekt Arbeit fuer fuenf Muetter des Projektes Inti K´anchay.
Projekt Restaurant:
Vier junge Frauen aus dem Projekt Winana, die sich in der letzten Etappe befinden, wird durch dieses Projekt ein sicherer Arbeitsplatz geschaffen. Das Restaurante wird deutsche und bolivianische Gerichte sowie Vormittags einen Snack anbieten. Aktuell befinden sich die Frauen in der Ausbildungsphase.
PROJEKTE IN UEBERLEGUNG

Projekt Solarzellen:
Produktion von oekologischen Solarzellen mit innovativen Entwuerfen von kanadischen Freunden und in Kooperationen mit Firmen aus Cochabamba.

Kleidungsstuecken aus Alpaca-Wolle:
Aufbau einer Modellfirma, die Maentel aus Alpacawolle produziert (zunaechst durch Kontakte, spaeter durch die Nachfrage auf dem Markt kann die Herstellung weiterer Bekleidung und Accesoires folgen). Dieses Projekt ist bereits entwickelt und ist offen fuer Hilfsvorschlaege.

Wir wollen auch erwaehnen, dass diese Projekte nicht nur Moeglichkeiten zur wuerdevollen Arbeit bieten und unsere Zielgruppen stabilisieren, sondern auch zur Aufrechterhaltung der Stiftung beitragen, damit die anderen Projekte regulaer statt finden koennen.











Kontakt
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:
estrellasenlacalle@hotmail.com

Auch könnt ihr unsere Facebook-Seite besuchen, wo wir über Aktuelles informieren: Estrellas en la Calle auf Facebook



Kontakte in Bolivien

Postanschrift:
Fundación Estrellas en la Calle
Casilla 1626
Cochabamba (Bolivien)

Telefon:

Büro Cochabamba: 00591 - 44265943
Víctor Hugo Arellano, Direktor: 00591  79739237
Vibeke Tingvoll Øen, Vizepräsidentin: 00591  74007123
Nicole Weiss, Koordination: 00591  79746424


Kontakte in Deutschland

Förderverein "Sterne auf den Straßen Boliviens":
1. Vorsitzender Peter Weber: (a.p.weber@t-online.de) : Tel. 08031/ 86886,
2. Vorsitzende Stephanie Englmaier: (Stephanie.Englmaier@web.de), Kassierer Michael Weigl: (info@mwbueroservice.de) : Tel: 0175 / 1650144, Schriftführerin Julia Klauser: (julia.klauser@gmx.de)




Michael Weigl, Kassier
Stephanie Englmaier, 2. Vorsitzende
Maria-Johanna Berger, Schriftführer
Peter Weber, 1. Vorsitzender

Versand Briefe, Dokumentarfilm Coyera, Powerpoint, Flyer: Eva Erb: (eva.erb@online.de) : Tel: 08084 / 413720











Pressesprecher: Rudolf Zollner: (R_Zollner@gmx.de)











Koordination Vorträge/ Materialkoffer: Michael Weigl:
(info@mwbueroservice.de) : Tel: 0175 / 1650144

Anfrage Frewilligendienst: Informier dich, indem du links im Menü die Seite "Freiwilligendienst" öffnest


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